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„Wer die Main-Kinzig-Region besucht, sollte Zeit mitbringen“

Im sechsten Teil der Reihe erzählt der 54-jährige Thomas Röll aus Freigericht-Somborn, der bei den Kreiswerken seit 20 Jahren im Netzbau tätig ist.

Privat schlägt mein Herz für…
… meine Ehefrau Ilona, die mich überall unterstützt und immer zu mir hält, für meine Kinder und meine beiden Enkelkinder.

Wenn ich nicht arbeite, verbringe ich meine Zeit …
… am liebsten in unserem Schrebergarten, oder ich gehe zum Relaxen in die Sauna.

In diesen Verein bin ich aktiv…
…Ich bin Mitglied im Deutschen Alpenverein, denn mein Hobby ist das Bergwandern von Hütte zu Hütte. Meine längste Tour war eine achttägige Wanderung von Oberstdorf nach Meran. Und das Breithorn oberhalb von Zermatt ist mit 4.165 Metern der bislang höchste Gipfel, den ich bestiegen habe.

Mein Lieblingsplatz in der Region ist …
… der Fernblick in Neuses. Bei klarer Sicht kann man dort vom Feldberg im Taunus bis hin zum Hoherodskopf im Vogelsberg schauen. Hier genieße ich gerne den Sonnenuntergang.

Wenn ich Main-Kinzig-Kreis höre, denke ich sofort an…
… meinen Heimatort Freigericht am Rande des Spessarts. Auch von hier aus kann man viele Wanderungen unternehmen - ob über den neuen Wanderweg „Spessartbogen“ oder entlang der Birkenhainer Straße. Diesen Weg passierte schon Kaiser Barbarossa, als hier vorbei in seine Pfalz nach Gelnhausen zog.

Besucher der Region sollten unbedingt…
… Zeit mitbringen. Denn es gibt in Freigericht einiges zu sehen - etwa die alte Hauptstraße in Somborn mit ihren Fachwerkhäusern und dem Heimatmuseum. Sehenswert sind auch die Sankt Anna Kirche oder das Schloss auf dem Hofgut Trages mit dem Herren- und Pächterhaus.

Bei den Kreiswerken bin ich…
… im Netzbau tätig. Zu meinen Aufgaben gehören etwa die Montage und Instandhaltung der Ortsnetzte, das Anschließen und Warten der Stromverteiler, sowie die Installation von Hausanschlüssen.

Ein Mitarbeiter des Energieversorgers unser Region zu sein, bedeutet für mich…
… die Herausforderung zu meistern, die Energiewende technisch umzusetzen

Wenn ich morgens zur Arbeit komme, …
… prüfe ich zuerst meine E-Mails, koche eine Kanne Kaffee und lese meine Arbeitsaufträge für den kommenden Tag.

An meiner Tätigkeit mag ich, …
… den direkten Kontakt zu unseren Kunden. Sie wissen es zu schätzen, wenn sie bei der Erdverkabelung im Ortsnetz oder bei einem Dachumbau an der Freileitung vor Ort beraten werden.

Wichtig für mich an meinem Arbeitsplatz ist…
… das gute Verhältnis zu meinem Kollegen, der faire Umgang miteinander und dass man den Humor bei der Arbeit nicht vergisst.